
Die Woche IM FOKUS: Zinssenkung, SAP-Schwung und globaler Gegenwind
Globale Unsicherheit, Zinssenkungen der EZB und starke Q1-Ergebnisse bei SAP – die Märkte bleiben in Bewegung. Doch geopolitische Risiken und schwächere Konjunkturdaten mahnen zur Vorsicht.
Rentenmärkte: Zinsen runter, Unsicherheit bleibt
Die EZB hat die siebte Zinssenkung in Folge beschlossen und den Leitzins auf 2,25 % gesenkt. Lagarde sprach von „außergewöhnlicher Unsicherheit“ durch Handelskonflikte und kündigte eine datenabhängige Strategie an. Parallel verbesserte S&P das Rating Griechenlands – ein Zeichen wachsender Stabilität in Südeuropa.
Aktienmärkte: SAP liefert – Modebranche mit Rückenwind
SAP überrascht positiv mit starken Q1-Zahlen – trotz globaler Unsicherheiten. Das operative EBIT steigt um 60 %, getrieben durch Stellenabbau und Cloud-Wachstum. Auch die britische Next PLC zeigt Stärke mit 25 % Auslandswachstum – ein Blick über den Tellerrand lohnt sich.
Konjunktur: Weltwirtschaft unter Druck – Hoffnung aus China
Der IWF senkt seine globale Wachstumsprognose spürbar. Vor allem Trumps Zollpolitik sorgt für Nervosität an den Märkten. Der deutsche PMI rutscht erstmals seit vier Monaten unter die Wachstumsschwelle – ein Warnsignal aus dem Privatsektor.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die vergangene Börsenwoche stand im Zeichen einer deutlichen Sektorrotation. Nach der starken Rallye im ersten Halbjahr realisierten Anleger vor allem bei Technologie- und KI-Aktien Gewinne, während Value-Titel den Dow Jones auf neue Rekordstände trieben. Gleichzeitig dämpften schwächere US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen, während sich die Renditen europäischer Staatsanleihen leicht erholten.
Die internationalen Kapitalmärkte wurden in dieser Woche von gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Während Aktienanleger vor allem auf die positiven Impulse rund um Novo Nordisk und Intel blickten, rückten an den Rentenmärkten die Signale der Notenbanken stärker in den Fokus. Gleichzeitig zeigten steigende deutsche Erzeugerpreise und ein fester US-Dollar, dass Inflationsrisiken weiterhin präsent bleiben.
Die vergangene Woche wurde von zwei dominierenden Themen geprägt: dem historischen Börsengang von SpaceX und einem erneuten Anstieg der Inflationssorgen. Während die Aktienmärkte zunächst unter erhöhter Volatilität litten, sorgten steigende Energiepreise auch an den Rentenmärkten für Bewegung. Gleichzeitig zeigten neue Konjunkturdaten eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Großbritannien.
Die Kapitalmärkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und einer schwächeren Konjunktur. Während Bankaktien von höheren Zinserwartungen profitierten, gerieten Kryptowährungen massiv unter Druck. An den Rentenmärkten bereiteten sich Anleger auf eine weitere Zinserhöhung der EZB vor. Gleichzeitig belasteten rückläufige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone die Wachstumsperspektiven.

