
Autor: Markus Mitrovski, Leitung Research bei AMF Capital
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Die Woche IM FOKUS: US-Jobmarkt überrascht, Meta investiert in Ray-Ban, deutsche Exporte brechen ein
Solide US-Arbeitsmarktdaten, auffällige CDS-Signale und neue Allianzen in der Tech-Welt – diese Woche hatte es in sich. Während sich die US-Wirtschaft als widerstandsfähig erweist, sorgen Meta und Netflix für neue Impulse an den Aktienmärkten. In Deutschland hingegen ziehen sich die Konjunkturschatten weiter zusammen.
Rentenmärkte: Arbeitsmarktdaten stabilisieren Zinserwartungen, Nissan unter Druck
Der starke US-Arbeitsmarkt dämpft Zinssenkungserwartungen – die Fed dürfte den Leitzins Ende Juli konstant halten. Gleichzeitig sorgen steigende Absicherungskosten bei Nissan für Unruhe: Die CDS des Autobauers erreichen den höchsten Stand seit 2009. Die Finanzierungslast bleibt angesichts hoher Zinsen und nahender Rückzahlungen eine Herausforderung.
Aktienmärkte: Meta setzt auf Brillen-Zukunft, Netflix profitiert von KI und Sport
Meta kauft sich mit 3 % bei EssilorLuxottica ein und zielt auf ein stärkeres KI-getriebenes Hardware-Ökosystem rund um Ray-Ban und Oakley. Auch Netflix überzeugt – starke Performance, steigende Werbeeinnahmen, KI-basierte Personalisierung und erste Live-Sportformate stärken das bullische Narrativ vor den Q2-Zahlen.
Konjunktur: USA robust, Deutschland schwächelt
Die US-Arbeitsmarktdaten übertreffen Erwartungen – mehr neue Stellen, niedrigere Arbeitslosenquote. In Deutschland hingegen enttäuschen die Außenhandelsdaten: Exporte und Importe gehen deutlich zurück, besonders im Handel mit den USA. Die Industrie bleibt konjunkturell anfällig.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die Kapitalmärkte zeigten sich in der vergangenen Woche von zwei Kräften geprägt: zunehmender Skepsis gegenüber hohen KI-Investitionen und gleichzeitig stabilen konjunkturellen Fundamentaldaten. Während Technologieaktien unter Druck gerieten, blieb das Umfeld für Aktien insgesamt konstruktiv.
Die vergangene Woche war geprägt von starken Unternehmenszahlen, erhöhter Nervosität an den Aktienmärkten und gemischten Konjunktursignalen. Während einzelne Titel unter Druck gerieten, zeigte sich der US-Konsum robust. An den Rentenmärkten blieb die Geldpolitik im Fokus.
Die Kapitalmärkte bewegten sich in dieser Woche zwischen Hoffnungen auf technologische Erneuerung und der Rückbesinnung auf robuste Geschäftsmodelle. Während einzelne Aktien nach enttäuschenden Ergebnissen deutlich unter Druck gerieten, rückten defensive Qualitäten erneut in den Fokus.
Große KI-Deals im Technologiesektor, eine mögliche Zinsanhebung in Japan und gemischte Konjunktursignale aus Deutschland und den USA prägen die Woche. Während Unternehmen weiter in Zukunftstechnologien investieren, reagieren Anleihemärkte sensibel auf geldpolitische Wendepunkte.

