Autor: Markus Mitrovski, Leitung Research bei AMF Capital

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Die Woche IM FOKUS: Chip-Giganten unter Druck, Zinsfantasie in Jackson Hole

Von geopolitischen Spannungen bis hin zu geldpolitischen Weichenstellungen – diese Woche hatte es in sich. Anleger blicken vor allem auf das Notenbank-Symposium in Jackson Hole und neue Entwicklungen aus dem Chipsektor.

Rentenmärkte: Zinshoffnungen treffen auf geldpolitische Realität

Alle Augen richten sich auf Jackson Hole: Beim diesjährigen Treffen der globalen Notenbanker könnte der US-Notenbankchef mit Blick auf die jüngste Arbeitsmarktschwäche erste Signale für eine Zinssenkung setzen. Der Markt preist bereits mit 90 % Wahrscheinlichkeit eine Senkung um 25 Basispunkte im September ein. Gleichzeitig bleibt die Inflation über Ziel. S&P hält das Rating der USA stabil – ein kleines Signal der Beruhigung.

Aktienmärkte: Politische Risiken belasten Chiphersteller

Die Chipbranche steht unter politischem Druck. Die US-Regierung will von Nvidia, AMD & Co. eine Umsatzabgabe für China-Exporte und denkt über Aktienbeteiligungen an Subventionsempfängern nach. Aktionäre sehen diese Eingriffe mit Sorge. Trotzdem: Laut Morgan Stanley sind institutionelle Investoren weiterhin stabil bei Nvidia investiert.

Konjunktur: Inflation überrascht – und Exporte brechen ein

In Großbritannien zieht die Inflation an – 3,8 % im Juli – und liegt damit über den Erwartungen. Das setzt die Bank of England erneut unter Zugzwang. Japan meldet gleichzeitig einen massiven Rückgang der Exporte infolge der US-Zollpolitik – ein Warnsignal für die globale Konjunktur.

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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.

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Weitere Beiträge

  • Die Aktienmärkte standen im Zeichen strategischer Disziplin und massiver KI-Investitionen. Während Netflix mit Pragmatismus überzeugte, flossen über 110 Mrd. USD in OpenAI. Anleihemärkte reagierten trotz gemischter Inflationsdaten defensiv, Renditen gaben nach. Geopolitische Spannungen stützten Ölpreise, starke Daten aus Indien sorgten für positive Impulse.

  • Die vergangene Woche war geprägt von strategischen Weichenstellungen und wachsender Unsicherheit. Während regulatorische Änderungen in den USA die Ausrichtung der Automobilindustrie neu definieren, richten sich die Blicke der Märkte auf den anstehenden Quartalsbericht von Nvidia.

  • Nach einer kurzen Erholung kehrten an den Aktienmärkten die Zweifel an der Rentabilität von KI-Investitionen zurück und sorgten erneut für Volatilität. Am Rentenmarkt rückte dagegen ein überraschend niedriger US-Inflationswert in den Fokus und befeuerte Zinssenkungsfantasien. Makroseitig belastet China weiterhin, während Japan politische Stabilität gewinnt.

  • Die Kapitalmärkte zeigten sich in der vergangenen Woche von zwei Kräften geprägt: zunehmender Skepsis gegenüber hohen KI-Investitionen und gleichzeitig stabilen konjunkturellen Fundamentaldaten. Während Technologieaktien unter Druck gerieten, blieb das Umfeld für Aktien insgesamt konstruktiv.