Die Woche IM FOKUS: Chip-Giganten unter Druck, Zinsfantasie in Jackson Hole

Von geopolitischen Spannungen bis hin zu geldpolitischen Weichenstellungen – diese Woche hatte es in sich. Anleger blicken vor allem auf das Notenbank-Symposium in Jackson Hole und neue Entwicklungen aus dem Chipsektor.

Rentenmärkte: Zinshoffnungen treffen auf geldpolitische Realität

Alle Augen richten sich auf Jackson Hole: Beim diesjährigen Treffen der globalen Notenbanker könnte der US-Notenbankchef mit Blick auf die jüngste Arbeitsmarktschwäche erste Signale für eine Zinssenkung setzen. Der Markt preist bereits mit 90 % Wahrscheinlichkeit eine Senkung um 25 Basispunkte im September ein. Gleichzeitig bleibt die Inflation über Ziel. S&P hält das Rating der USA stabil – ein kleines Signal der Beruhigung.

Aktienmärkte: Politische Risiken belasten Chiphersteller

Die Chipbranche steht unter politischem Druck. Die US-Regierung will von Nvidia, AMD & Co. eine Umsatzabgabe für China-Exporte und denkt über Aktienbeteiligungen an Subventionsempfängern nach. Aktionäre sehen diese Eingriffe mit Sorge. Trotzdem: Laut Morgan Stanley sind institutionelle Investoren weiterhin stabil bei Nvidia investiert.

Konjunktur: Inflation überrascht – und Exporte brechen ein

In Großbritannien zieht die Inflation an – 3,8 % im Juli – und liegt damit über den Erwartungen. Das setzt die Bank of England erneut unter Zugzwang. Japan meldet gleichzeitig einen massiven Rückgang der Exporte infolge der US-Zollpolitik – ein Warnsignal für die globale Konjunktur.

Noch nicht angemeldet? Verpassen Sie keine wichtigen Updates mehr und abonnieren Sie jetzt hier unseren Newsletter, um wöchentlich die wichtigsten Markteinblicke direkt in Ihr Postfach zu erhalten!

Kennen Sie unseren YouTube-Kanal? Abonnieren Sie gerne auch unseren YouTube-Kanal von AMF Capital, auf dem wir Interviews vom Börsenparkett, wöchentliche Updates und täglich weitere Videos hochladen, um Sie stets auf dem Laufenden zu halten.

Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.

DWIF-Newsletter

Bleiben Sie mit unserem wöchentlichen Newsletter Die Woche im Fokus jeden Donnerstag morgen auf dem aktuellen Stand der Kapitalmärkte.

Weitere Beiträge

  • Starke US-Arbeitsmarktdaten dämpften die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen und ließen die US-Anleiherenditen steigen. Am Aktienmarkt standen Volkswagens Sanierungsplan und Lululemons Prognosesenkung im Fokus. Gleichzeitig zogen die weltweiten Lebensmittelpreise erneut an. In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die US-Inflationsdaten und die EZB.

  • Starke Zahlen von Salesforce und Nvidia unterstrichen erneut die Dynamik rund um KI, während falkenhafte Fed-Signale die Renditen an den Anleihemärkten nach oben trieben. Konjunkturell überzeugte Indien, während der deutsche Arbeitsmarkt schwach blieb. In der kommenden Woche rücken vor allem US-Arbeitsmarktdaten und die europäische Inflation in den Fokus.

  • Biotech-Aktien sorgten für spektakuläre Kursbewegungen, während schwacher Konsum Fielmann belastete. Am US-Rentenmarkt blieb der Renditedruck trotz höherer Treasury-Rückkäufe bestehen. Gold und Bitcoin profitierten von einem schwächeren Dollar und neuen Sorgen um die US-Schulden. Kommende Woche richten sich die Blicke auf Jackson Hole, Nvidia und wichtige Inflationsdaten.

  • Starke KI-Zahlen trafen auf steigende Renditen und einen schwächeren US-Konsumenten. Während CoreWeave mit Wachstum überzeugte, blieb bei Constellation Software das organische Tempo im Fokus. Gleichzeitig erreichten Bundes- und französische Staatsanleihen neue Mehrjahreshochs bei den Renditen.