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Die Woche IM FOKUS: Zinswende der Fed, KI-Schub für Zulieferer, Downgrade für Frankreich
Globale Notenbanken, politische Risiken und spannende Impulse aus dem Energiesektor – diese Woche hatte es in sich. Während die Fed erneut den Leitzins senkte, dominieren KI-getriebene Wachstumschancen die Märkte. Europa kämpft derweil mit neuen Herabstufungen und alten Problemen.
Rentenmärkte: Zinsentscheidung der Fed, Unsicherheit bei der EZB, Bonitätsabstufung für Frankreich
Die US-Notenbank hat den Leitzins erwartungsgemäß gesenkt – ein klares Signal angesichts der zunehmenden Schwäche am Arbeitsmarkt. Zugleich zeigt sich die EZB zurückhaltend: Kein Zinsschritt, aber Unsicherheit bleibt das Stichwort. Besonders im Fokus: Frankreich. Nach dem Rücktritt der Regierung folgt nun die erste Herabstufung der Bonität – mit spürbaren Auswirkungen auf die Anleihemärkte.
Aktienmärkte: KI-Anlagetrend erreicht Zulieferer, Energieaktien boomen, Salesforce attackiert Palantir
Der KI-Boom schlägt weiter hohe Wellen. Neben Oracle profitieren jetzt auch Zulieferer wie Bloom Energy oder ASML deutlich – nicht nur Tech, sondern auch Energie gewinnt. Gleichzeitig brodelt es im Softwaresektor: Salesforce greift Palantir öffentlich an. Die Bewertung und Preismacht in der Datenwelt steht auf dem Prüfstand.
Konjunktur: Frankreich verliert Rating, ZEW überrascht positiv, USA zwischen Zollpolitik und Fed-Druck
Die Eurozone zeigt ein geteiltes Bild: Portugal und Spanien erhalten bessere Ratings, Frankreich wird abgestuft. Das ZEW-Barometer überrascht positiv mit deutlich besseren Erwartungen – die aktuelle Lage bleibt jedoch angespannt. In den USA belastet der politische Druck auf die Notenbank die Glaubwürdigkeit, während neue Handelsrisiken mit Blick auf Zölle im Raum stehen.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die vergangene Börsenwoche stand im Zeichen einer deutlichen Sektorrotation. Nach der starken Rallye im ersten Halbjahr realisierten Anleger vor allem bei Technologie- und KI-Aktien Gewinne, während Value-Titel den Dow Jones auf neue Rekordstände trieben. Gleichzeitig dämpften schwächere US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen, während sich die Renditen europäischer Staatsanleihen leicht erholten.
Die internationalen Kapitalmärkte wurden in dieser Woche von gegensätzlichen Entwicklungen geprägt. Während Aktienanleger vor allem auf die positiven Impulse rund um Novo Nordisk und Intel blickten, rückten an den Rentenmärkten die Signale der Notenbanken stärker in den Fokus. Gleichzeitig zeigten steigende deutsche Erzeugerpreise und ein fester US-Dollar, dass Inflationsrisiken weiterhin präsent bleiben.
Die vergangene Woche wurde von zwei dominierenden Themen geprägt: dem historischen Börsengang von SpaceX und einem erneuten Anstieg der Inflationssorgen. Während die Aktienmärkte zunächst unter erhöhter Volatilität litten, sorgten steigende Energiepreise auch an den Rentenmärkten für Bewegung. Gleichzeitig zeigten neue Konjunkturdaten eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Großbritannien.
Die Kapitalmärkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und einer schwächeren Konjunktur. Während Bankaktien von höheren Zinserwartungen profitierten, gerieten Kryptowährungen massiv unter Druck. An den Rentenmärkten bereiteten sich Anleger auf eine weitere Zinserhöhung der EZB vor. Gleichzeitig belasteten rückläufige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone die Wachstumsperspektiven.

