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Die Woche IM FOKUS: Starke Unternehmenszahlen treffen auf Zins- und Inflationssorgen
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen starker Unternehmensdynamik und anhaltenden makroökonomischen Risiken. Nvidia und Walmart lieferten überzeugende Quartalszahlen, während sinkende Ölpreise die Anleihemärkte etwas entlasteten. Gleichzeitig bleibt die Konjunkturstimmung in Deutschland und Europa schwach. In der kommenden Woche richten Anleger den Blick vor allem auf Inflationsdaten, Fed-Reden und neue Konjunktursignale.
Aktienmärkte: Nvidia und Walmart liefern starke Signale
Nvidia übertraf im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erneut die Erwartungen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 85% auf 81,6 Milliarden US-Dollar, getragen vom starken Datencenter-Geschäft rund um die Blackwell-Architektur. Auch der Ausblick auf das nächste Quartal fiel mit erwarteten 91 Milliarden US-Dollar optimistisch aus. Die Zahlen wirkten positiv auf weitere KI-nahe Titel wie SK Hynix und ASML. Walmart zeigte ebenfalls Stärke: Umsatzwachstum, E-Commerce und Werbegeschäft unterstreichen, dass der Konzern auch in einem schwächeren Konsumumfeld profitieren kann.
Rentenmärkte: Entspannung nach Renditespitzen
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel auf 3,04%, nachdem Fortschritte bei den Iran-Friedensgesprächen für etwas Entspannung sorgten. Zuvor hatte sie mit knapp 3,2% den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht, getrieben von Sorgen über Energiepreise und mögliche Zinserhöhungen. Auch in Japan kühlten die Renditen leicht ab, nachdem die Inflation im April auf 1,4% zurückging. Besonders die langsamere Dynamik bei Lebensmitteln und anderen Gütern half, den Druck auf die Anleihemärkte etwas zu reduzieren. Dennoch bleiben Energiepreise, Inflationserwartungen und geopolitische Risiken zentrale Markttreiber.
Konjunktur: Stimmung bleibt fragil
Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland stieg im Mai leicht auf 84,9 Punkte und lag damit etwas über den Erwartungen. Trotzdem bleibt das Niveau schwach und zeigt, dass viele Unternehmen weiter vorsichtig bleiben. Vor allem die Folgen des Nahostkonflikts und höhere Energiekosten belasten die fragile Erholung. Auch die Europäische Kommission senkte ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone. Für Deutschland wird nun nur noch ein Wachstum von 0,6% im Jahr 2026 und 0,9% im Jahr 2027 erwartet.
Ausblick auf die kommende Woche
In den USA stehen die Friedensgespräche rund um den Iran-Konflikt weiter im Fokus. Da die Straße von Hormus größtenteils geschlossen bleibt und Öl nahe Vierjahreshochs notiert, achten Anleger besonders auf mögliche Folgen für Inflation und Fed-Politik. Wichtige Daten kommen mit dem PCE-Preisindex, den Konsumausgaben, langlebigen Gütern und der zweiten BIP-Schätzung für das erste Quartal. In Europa stehen Inflationszahlen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien im Mittelpunkt. Zusätzlich liefern Stimmungsdaten aus der Eurozone, Industriegewinne aus China und mehrere japanische Konjunkturdaten wichtige Hinweise auf die globale Wirtschaftslage.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktien- und Rentenfonds sowie auf die Vermögensverwaltung individueller Mandate spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige, wertebasierte Anlagestrategie, die auf fundierten Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen geopolitischen Risiken, steigenden Renditen und einer zunehmenden Differenzierung innerhalb der KI-Euphorie. Während US-Technologiekonzerne mit robusten Zahlen überzeugten, gerieten viele Rüstungsaktien trotz voller Auftragsbücher deutlich unter Druck. Gleichzeitig sorgten starke Inflationsdaten für neue Zinssorgen an den Rentenmärkten.
Die Märkte wurden diese Woche von starken Unternehmenszahlen im Technologiesektor und gleichzeitig steigenden Inflationserwartungen in den USA geprägt. Während Aktien von positiven Impulsen durch SAP und Intel profitierten, blieben die Rentenmärkte unter Druck. Makroseitig zeigte sich eine schwache Konsumentenstimmung bei gleichzeitig hoher Unsicherheit.
Die globalen Aktienmärkte wurden in dieser Woche von starken Unternehmenszahlen und neuer Dynamik im KI-Sektor getragen, während sich gleichzeitig geopolitische Spannungen leicht entspannten. An den Rentenmärkten sorgten vorsichtigere Notenbanktöne für Unterstützung. Makroseitig zeigte sich die US-Wirtschaft robust, während fallende Ölpreise kurzfristig entlasteten.
Die Märkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen strukturellem Wachstum und geopolitischen Risiken. Während starke Unternehmenszahlen – allen voran aus dem Halbleitersektor – den KI-Boom untermauern, belasten steigende Energiepreise und Unsicherheiten im Nahen Osten die Erwartungen.


