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Die Woche IM FOKUS: KI überzeugt, Rüstungsboom verliert an Dynamik
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen geopolitischen Risiken, steigenden Renditen und einer zunehmenden Differenzierung innerhalb der KI-Euphorie. Während US-Technologiekonzerne mit robusten Zahlen überzeugten, gerieten viele Rüstungsaktien trotz voller Auftragsbücher deutlich unter Druck. Gleichzeitig sorgten steigende Energiepreise und überraschend starke Inflationsdaten für neue Zinssorgen an den Rentenmärkten. Anleger richten den Blick nun auf die FOMC-Protokolle, Nvidia sowie wichtige Konjunkturdaten aus den USA, Europa und China.
Aktienmärkte: KI bleibt Treiber, Rüstungswerte korrigieren
Die Berichtssaison der großen US-Technologiekonzerne zeigte erneut die starke Bedeutung von Cloud-Services und künstlicher Intelligenz. Besonders Microsoft und Alphabet überzeugten die Märkte, da KI-Anwendungen dort bereits direkte Umsätze generieren und fest in bestehende Geschäftsmodelle integriert sind. Skeptischer blickten Anleger dagegen auf Meta und Amazon, wo die hohen Investitionen in KI kurzfristig stärker hinterfragt werden.
Parallel dazu gerieten viele europäische Rüstungswerte massiv unter Druck. Trotz voller Auftragsbücher blieben operative Engpässe ein zentrales Problem. Fachkräftemangel, Lieferkettenprobleme und bürokratische Hürden verzögern die Umsetzung großer Projekte. Der Markt erkennt zunehmend, dass hohe Auftragseingänge nicht automatisch kurzfristig steigende Gewinne bedeuten.
Rentenmärkte: Inflationssorgen treiben Renditen weiter nach oben
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf 4,6% und erreichte damit den höchsten Stand seit einem Jahr. Auslöser waren steigende Sorgen vor einer neuen inflationsgetriebenen Energiekrise infolge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Besonders die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus belastete die Märkte zusätzlich.
Auch in Europa setzte sich der Renditeanstieg fort. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen überschritt zwischenzeitlich die Marke von 3,1% und erreichte den höchsten Stand seit 2011. Anleger rechnen inzwischen mit einem restriktiveren Kurs der EZB, da steigende Energiepreise und geopolitische Risiken die Inflationsdynamik erneut verstärken könnten.
Konjunktur: Inflationsdruck bleibt hoch
Die US-Erzeugerpreise überraschten deutlich auf der Oberseite. Mit einem monatlichen Anstieg von 1,4% verzeichnete der PPI den stärksten Zuwachs seit März 2022. Besonders die kräftig gestiegenen Energiepreise wirkten belastend. Gleichzeitig nahmen auch die Kosten im Dienstleistungssektor weiter zu.
Positiv überraschte dagegen der Empire-State-Index aus New York. Die Industrieaktivität stieg stärker als erwartet und erreichte den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Neue Aufträge, Beschäftigung und Produktionszeiten entwickelten sich robust, während Unternehmen gleichzeitig von steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten berichteten.
Ausblick auf die kommende Woche
Im Fokus der kommenden Woche stehen die FOMC-Protokolle, die Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank liefern dürften. Gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit auf Nvidia, deren Quartalszahlen erneut richtungsweisend für den gesamten KI-Sektor sein könnten.
Makroseitig werden insbesondere Immobiliendaten aus den USA, der deutsche ifo-Index sowie Inflationsdaten aus Großbritannien beobachtet. In China stehen Industrieproduktion, Einzelhandel und Investitionsdaten im Mittelpunkt. Anleger dürften dabei besonders darauf achten, ob sich die globalen Wachstums- und Inflationssorgen weiter verschärfen.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktien- und Rentenfonds sowie auf die Vermögensverwaltung individueller Mandate spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige, wertebasierte Anlagestrategie, die auf fundierten Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die Kapitalmärkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und einer schwächeren Konjunktur. Während Bankaktien von höheren Zinserwartungen profitierten, gerieten Kryptowährungen massiv unter Druck. An den Rentenmärkten bereiteten sich Anleger auf eine weitere Zinserhöhung der EZB vor. Gleichzeitig belasteten rückläufige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone die Wachstumsperspektiven.
Die Märkte wurden in dieser Woche erneut von zwei Kräften geprägt: starken Unternehmenszahlen aus dem KI-Umfeld und anhaltendem Inflationsdruck. Während Dell mit beeindruckendem Wachstum für Aufmerksamkeit sorgte, blickten Anleger an den Rentenmärkten auf PCE-Daten, Energiepreise und Renditebewegungen. Makroseitig belasteten schwächere Daten aus Frankreich und steigende deutsche Importpreise.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen starker Unternehmensdynamik und anhaltenden makroökonomischen Risiken. Nvidia und Walmart lieferten überzeugende Quartalszahlen, während sinkende Ölpreise die Anleihemärkte etwas entlasteten. Gleichzeitig bleibt die Konjunkturstimmung in Deutschland und Europa schwach.
Die Märkte wurden diese Woche von starken Unternehmenszahlen im Technologiesektor und gleichzeitig steigenden Inflationserwartungen in den USA geprägt. Während Aktien von positiven Impulsen durch SAP und Intel profitierten, blieben die Rentenmärkte unter Druck. Makroseitig zeigte sich eine schwache Konsumentenstimmung bei gleichzeitig hoher Unsicherheit.


