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Die Woche IM FOKUS: Inflation trifft auf schwaches Wachstum
Die Kapitalmärkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und einer schwächeren Konjunktur. Während Bankaktien von höheren Zinserwartungen profitierten, gerieten Kryptowährungen massiv unter Druck. An den Rentenmärkten bereiteten sich Anleger auf eine weitere Zinserhöhung der EZB vor. Gleichzeitig belasteten rückläufige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone die Wachstumsperspektiven. Die kommende Woche dürfte vor allem durch Inflationsdaten, Notenbanksitzungen und neue Konjunktursignale geprägt werden.
Aktienmärkte: Banken profitieren von der Zinswende
US-Bankaktien gehörten in dieser Woche zu den Gewinnern an den Börsen. Die Aussicht auf länger anhaltend hohe Zinsen verbessert die Ertragsaussichten vieler Finanzinstitute. Zusätzlich sorgt eine erwartete Belebung des Geschäfts mit Börsengängen und Unternehmensübernahmen für Optimismus im Sektor. Besonders gefragt waren die Aktien von Goldman Sachs, JPMorgan und Wells Fargo.
Weniger erfreulich verlief die Woche für Bitcoin. Die Kryptowährung verlor innerhalb weniger Tage rund 20 Prozent an Wert und fiel zeitweise unter die Marke von 60.000 US-Dollar. Auslöser waren hohe Mittelabflüsse aus US-Krypto-ETFs sowie Gewinnmitnahmen großer Marktteilnehmer. Aus technischer Sicht befindet sich Bitcoin mittlerweile deutlich unter wichtigen Unterstützungsniveaus.
Rentenmärkte: EZB vor nächstem Zinsschritt
Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf über 3 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit mehreren Monaten. Anleger rechnen zunehmend mit einer Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank um 25 Basispunkte in der kommenden Woche. Hintergrund ist die erneut gestiegene Inflation in der Eurozone.
Auch international bleibt der Inflationsdruck hoch. In der Türkei beschleunigte sich die Teuerung im Mai auf über 32 Prozent. Die türkische Zentralbank reagierte mit einer weiteren Straffung der Liquiditätsbedingungen und hält trotz der schwierigen Lage an ihrem Inflationsziel fest.
Konjunktur: Eurozone zwischen Inflation und Rezession
Die Inflationsrate in der Eurozone stieg im Mai auf 3,2 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit September 2023. Haupttreiber waren deutlich höhere Energiepreise infolge der Spannungen im Nahen Osten. Auch die Kerninflation zog wieder an, was den Preisdruck zunehmend breiter macht.
Gleichzeitig wurde das Wachstum der Eurozone für das erste Quartal deutlich nach unten revidiert. Statt eines leichten Wachstums schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent. Belastet wurde die Region insbesondere durch schwache Entwicklungen in Irland und Frankreich sowie die Auswirkungen hoher Energiepreise und steigender Finanzierungskosten.
Ausblick auf die kommende Woche
Im Mittelpunkt stehen die US-Inflationsdaten für Mai. Anleger werden genau beobachten, ob sich der jüngste Anstieg der Energiepreise auch in den Verbraucherpreisen niederschlägt. Zusätzlich werden die Erzeugerpreise sowie das Verbrauchervertrauen veröffentlicht.
In Europa richtet sich der Fokus auf die EZB-Sitzung. Der Markt erwartet derzeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung groß, da steigende Preise auf eine schwächelnde Wirtschaft treffen.
Darüber hinaus stehen wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland, China und Japan auf der Agenda. Besonders die chinesischen Handels- und Kreditdaten könnten wichtige Hinweise auf die Dynamik der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt liefern.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktien- und Rentenfonds sowie auf die Vermögensverwaltung individueller Mandate spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige, wertebasierte Anlagestrategie, die auf fundierten Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die Märkte wurden in dieser Woche erneut von zwei Kräften geprägt: starken Unternehmenszahlen aus dem KI-Umfeld und anhaltendem Inflationsdruck. Während Dell mit beeindruckendem Wachstum für Aufmerksamkeit sorgte, blickten Anleger an den Rentenmärkten auf PCE-Daten, Energiepreise und Renditebewegungen. Makroseitig belasteten schwächere Daten aus Frankreich und steigende deutsche Importpreise.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen starker Unternehmensdynamik und anhaltenden makroökonomischen Risiken. Nvidia und Walmart lieferten überzeugende Quartalszahlen, während sinkende Ölpreise die Anleihemärkte etwas entlasteten. Gleichzeitig bleibt die Konjunkturstimmung in Deutschland und Europa schwach.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen geopolitischen Risiken, steigenden Renditen und einer zunehmenden Differenzierung innerhalb der KI-Euphorie. Während US-Technologiekonzerne mit robusten Zahlen überzeugten, gerieten viele Rüstungsaktien trotz voller Auftragsbücher deutlich unter Druck. Gleichzeitig sorgten starke Inflationsdaten für neue Zinssorgen an den Rentenmärkten.
Die Märkte wurden diese Woche von starken Unternehmenszahlen im Technologiesektor und gleichzeitig steigenden Inflationserwartungen in den USA geprägt. Während Aktien von positiven Impulsen durch SAP und Intel profitierten, blieben die Rentenmärkte unter Druck. Makroseitig zeigte sich eine schwache Konsumentenstimmung bei gleichzeitig hoher Unsicherheit.


