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Die Woche IM FOKUS: KI-Schub, Streaming-Übernahmekampf und steigende Renditen
Tech dominiert erneut: Der globale Streaming-Deal rund um Warner Bros. könnte Marktkräfte neu sortieren, während Nvidia dank China-Freigabe Milliardenpotenzial erhält. Parallel steigen die Renditen deutlich, und Chinas Wirtschaft zeigt Exportstärke bei gleichzeitig komplexer Inflationslage. Was Anleger jetzt beachten sollten, lesen Sie hier.
Aktienmärkte: KI & Content als Markttreiber
Der mögliche Verkauf von Warner Bros. sorgt für Bewegung im Streamingsektor. Netflix will vor allem das Studio samt HBO, Paramount bietet für das gesamte Konglomerat inklusive TV-Sendern. Wer den Zuschlag erhält, ist offen, aber Branchengewichte verschieben sich. Verlierer wären aus heutiger Sicht Comcast und klassische Kabelanbieter. Zusätzlich erhielt Nvidia die Genehmigung, H200-Chips nach China zu exportieren – ein Milliardenvolumen, das zuvor nicht in Prognosen enthalten war.
Rentenmärkte: Fed senkt erneut den Leitzins & Renditen ziehen spürbar an
Die Fed senkte den Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte, bleibt aber ohne klare Signale für 2026. US-Treasuries mit 10 Jahren stiegen diese Woche bis auf 4,18%. In Europa kletterte die 30-jährige Bundesrendite auf 3,45% und markierte damit den höchsten Stand seit 2011. Auch 10-Jahres-Bunds erreichen mit 2,88% ein Mehrjahreshoch – steigende staatliche Finanzierungskosten und Haushaltsdruck sind die Folge.
Konjunktur: China mit Rekordüberschuss & gemischter Preisdynamik
Chinas Handelsüberschuss überstieg seit Jahresbeginn 1 Billion USD, mit deutlichem Exportwachstum außerhalb der USA. Exporte in die USA fielen jedoch um fast 29%. Die Inflation stieg auf 0,7%, Lebensmittelpreise drehten erstmals seit Monaten ins Plus, während Erzeugerpreise weiter deflationär wirken. Für europäische Luxus- und Exportwerte könnte das Umfeld kurzfristig Rückenwind bedeuten.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Biotech-Aktien sorgten für spektakuläre Kursbewegungen, während schwacher Konsum Fielmann belastete. Am US-Rentenmarkt blieb der Renditedruck trotz höherer Treasury-Rückkäufe bestehen. Gold und Bitcoin profitierten von einem schwächeren Dollar und neuen Sorgen um die US-Schulden. Kommende Woche richten sich die Blicke auf Jackson Hole, Nvidia und wichtige Inflationsdaten.
Starke KI-Zahlen trafen auf steigende Renditen und einen schwächeren US-Konsumenten. Während CoreWeave mit Wachstum überzeugte, blieb bei Constellation Software das organische Tempo im Fokus. Gleichzeitig erreichten Bundes- und französische Staatsanleihen neue Mehrjahreshochs bei den Renditen.
Die Aktienmärkte fanden zurück in die Spur, unterstützt von starken Quartalszahlen und einer Erholung im Technologiesektor. Gleichzeitig sorgte ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarkt für sinkende Treasury-Renditen und weniger Zinserhöhungsfantasie. In China bleibt die Nachfrage verhalten. In der kommenden Woche rücken vor allem die US-Inflationsdaten in den Mittelpunkt.
Die Kapitalmärkte wurden in dieser Woche vor allem von einer überzeugenden Berichtssaison großer US-Technologieunternehmen geprägt. Gleichzeitig rückten geldpolitische Signale der Notenbanken sowie anhaltender Inflationsdruck wieder stärker in den Fokus. Auch die jüngsten Konjunkturdaten zeichneten ein gemischtes Bild.


