
Die Woche IM FOKUS: Wichtige Marktbewegungen, die Anleger nicht verpassen sollten
Diese Woche liefert die AMF Capital AG in ihrem wöchentlichen Newsletter „Die Woche im Fokus“ spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen an den Renten- und Aktienmärkten sowie in der globalen Konjunktur. Wer die entscheidenden Trends der Finanzmärkte verstehen will, bekommt hier einen Vorgeschmack – und wird ermutigt, sich das vollständige PDF anzusehen.
Rentenmärkte: Risikospread französischer Staatsanleihen dürfte weiter steigen
Frankreichs wachsendes Haushaltsdefizit sorgt für eine Ausweitung des Spreads zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen. Die politische Unsicherheit und das Haushaltsloch machen französische Anleihen riskanter. Zeitgleich könnte die kommende EZB-Sitzung am 12.09.24 eine Zinssenkung bringen, doch was kommt danach? Diese Entwicklungen könnten den Rentenmarkt nachhaltig beeinflussen.
Aktienmärkte: Bombe bei VW geplatzt
Die Misere bei Volkswagen spitzt sich zu: Managementfehler und die Kostenstruktur setzen dem Konzern zu. Gleichzeitig macht Qualcomm mit einem neuen KI-Chip für PCs und Laptops auf sich aufmerksam und eröffnet damit neue Perspektiven im Technologiemarkt. Was bedeutet das für Anleger?
Konjunktur: Inflationsrate in der Eurozone geht zurück
In der Eurozone fällt die Inflation auf 2,2%, den niedrigsten Stand seit drei Jahren, was die EZB zu weiteren Zinssenkungen ermutigen könnte. Auf der anderen Seite bleibt die Kerninflation hartnäckig über dem Zielwert von 2%. In den USA sorgen schwache Arbeitsmarktdaten und enttäuschende Wirtschaftskennzahlen für zunehmende Sorgen.
Die Aktienmärkte bewerteten Chancen und Risiken des KI-Booms neu. An den Rentenmärkten bestimmten Zinserhöhungen der Fed und der Bank of Japan das Geschehen. Steigende Ölpreise verstärkten zugleich die Inflationssorgen. In der kommenden Woche zeigen neue Konjunkturdaten und Notenbankreden, wie belastbar das Wachstum unter diesen Bedingungen bleibt.
Adobe und Inditex wachsen weiter, doch Ausblick und Kosten bremsen die Aktien. An den Rentenmärkten stehen Frankreich und Großbritannien unter Druck, während die Schweiz vergleichsweise niedrige Renditen bietet. US-Inflation und britische Wachstumsdaten prägen die Zinserwartungen.
Starke US-Arbeitsmarktdaten dämpften die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen und ließen die US-Anleiherenditen steigen. Am Aktienmarkt standen Volkswagens Sanierungsplan und Lululemons Prognosesenkung im Fokus. Gleichzeitig zogen die weltweiten Lebensmittelpreise erneut an. In der kommenden Woche richten sich die Blicke auf die US-Inflationsdaten und die EZB.
Starke Zahlen von Salesforce und Nvidia unterstrichen erneut die Dynamik rund um KI, während falkenhafte Fed-Signale die Renditen an den Anleihemärkten nach oben trieben. Konjunkturell überzeugte Indien, während der deutsche Arbeitsmarkt schwach blieb. In der kommenden Woche rücken vor allem US-Arbeitsmarktdaten und die europäische Inflation in den Fokus.

