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Die Woche IM FOKUS: Fed warnt, Micron boomt, BoJ überrascht
Globale Notenbanken geben weiter den Takt an – doch die Zwischentöne werden komplexer. Die Fed balanciert zwischen Inflationsangst und Rezessionssorgen, Micron überrascht mit KI-Fantasie, und Japans Notenbank dreht an ihrer ultralockeren Geldpolitik.
Rentenmärkte: Powell warnt, Fitch stuft Italien hoch – neue Dynamik bei den Staatsanleihen
Fed-Chef Powell warnte vor einem schwierigen geldpolitischen Umfeld: Inflation und Arbeitsmarkt entwickeln sich gegensätzlich – Zinssenkungen bleiben daher risikobehaftet. Zugleich verteidigte er die Unabhängigkeit der Fed gegen politische Einflussnahme. In Europa überraschte Fitch mit einer Hochstufung Italiens – und setzt damit den positiven Trend bei Euro-Peripherieländern fort.
Aktienmärkte: Micron überrascht mit KI-Boom – Energieaktien im Aufwind
Micron überzeugt mit einem KI-getriebenen Gewinnsprung – Umsatz von 25 auf 37 Milliarden USD, Gewinn je Aktie explodiert auf 7,59 USD. Auch Ölwerte profitieren – Halliburton steigt fast 10%, obwohl die OPEC+ weiter produziert. Trumps Energiepolitik setzt wieder stärker auf fossile Brennstoffe.
Konjunktur: Eurozone stabilisiert sich, Japan leitet geldpolitischen Kurswechsel ein
Die Eurozone zeigt erste Lichtblicke – vor allem dank Deutschlands Servicesektor. Der Gesamt-PMI steigt auf 51,2 Punkte. Gleichzeitig kündigt die Bank of Japan einen historischen Richtungswechsel an: Sie beginnt mit dem Verkauf ihrer ETF-Bestände – allerdings in homöopathischen Dosen.
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Über AMF Capital AG
Die AMF Capital AG ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich auf das Management von Aktienfonds, Rentenfonds und die Vermögensverwaltung individuellen Mandaten spezialisiert hat. Die Gesellschaft verfolgt eine langfristige und wertebasierte Anlagestrategie, die auf tiefgehenden Analysen und einem bewährten Investmentprozess basiert.
Die Kapitalmärkte standen diese Woche im Spannungsfeld zwischen steigender Inflation und einer schwächeren Konjunktur. Während Bankaktien von höheren Zinserwartungen profitierten, gerieten Kryptowährungen massiv unter Druck. An den Rentenmärkten bereiteten sich Anleger auf eine weitere Zinserhöhung der EZB vor. Gleichzeitig belasteten rückläufige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone die Wachstumsperspektiven.
Die Märkte wurden in dieser Woche erneut von zwei Kräften geprägt: starken Unternehmenszahlen aus dem KI-Umfeld und anhaltendem Inflationsdruck. Während Dell mit beeindruckendem Wachstum für Aufmerksamkeit sorgte, blickten Anleger an den Rentenmärkten auf PCE-Daten, Energiepreise und Renditebewegungen. Makroseitig belasteten schwächere Daten aus Frankreich und steigende deutsche Importpreise.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen starker Unternehmensdynamik und anhaltenden makroökonomischen Risiken. Nvidia und Walmart lieferten überzeugende Quartalszahlen, während sinkende Ölpreise die Anleihemärkte etwas entlasteten. Gleichzeitig bleibt die Konjunkturstimmung in Deutschland und Europa schwach.
Die Märkte standen in dieser Woche zwischen geopolitischen Risiken, steigenden Renditen und einer zunehmenden Differenzierung innerhalb der KI-Euphorie. Während US-Technologiekonzerne mit robusten Zahlen überzeugten, gerieten viele Rüstungsaktien trotz voller Auftragsbücher deutlich unter Druck. Gleichzeitig sorgten starke Inflationsdaten für neue Zinssorgen an den Rentenmärkten.

